Unsere Vereins-Chronik – ein schönes Stück Geschichte

Chronik der Jahre 2004 – 2018

Mit sehr konstanten und trendgerechten Mitgliederzahlen entwickelt sich der TC Rot-Weiß Dinslaken von 2004 bis 2017 entgegen der Vereine im Umkreis sehr positiv.

Im Jahr 2004 treten insgesamt 17 Mannschaften für den Verein an. Von Regionalliga bis hin zur Bezirksklasse D ist der TC Rot–Weiß Dinslaken mit mindestens einer Mannschaft vertreten. Im darauf folgenden Jahr kann die 1. Damen 40 Mannschaft erneut in der Regionalliga antreten.

Von 16 Mannschaften steigen im Jahr 2005 sogar sieben Mannschaften auf. Besonders erwähnenswert ist hierbei der Erfolg der Herren 55-Mannschaft in die Regionalliga – der höchsten deutschen Spielklasse in dieser Altersgruppe. Mit der 1. Damen 40 ist der TC Rot-Weiß Dinslaken sogar zweimal in der höchsten Spielklasse vertreten. Auch der Aufstieg der 1. Damen in die Niederrheinliga soll hier stolz erwähnt werden.

Auch wenn im Jahr 2009 die langjährige Herren-70-Mannschaft abgemeldet wird, spielen die 18 gemeldeten Mannschaften nach wie vor in den Spielklassen Regionalliga bis hin zur Bezirksklasse C. Die Tatsache, dass der TC Rot-Weiß seit 2009 den höchsten Mitgliederbestand verzeichnet, spiegelt sich auch darin wieder, dass der Verein mit 18 Medenmannschaften beim TVN im Jahr 2017 sehr stark vertreten war. Mit stabilen und weiter steigenden Mitgliederzahlen sowie einem großen Mannschaftskader kann der Zukunft des Vereins gelassen entgegengesehen werden.

Viel Rauch um nichts – Rauchverbot im TC Rot-Weiß
Im Jahr 2004 wird auf Antrag und Abstimmung ein Rauchverbot für die Jahreshauptversammlung beschlossen. Dieses Rauchverbot wird aber nur ein Jahr darauf wieder aufgehoben – die Mitglieder werden jedoch gebeten, das Rauchen während der Versammlung einzuschränken.

Jugendförderung wird beim TC Rot-Weiß GROSS geschrieben
Von insgesamt 487 Mitgliedern sind im Jahr 2004 bereits 100 aktive jugendliche Spielerinnen und Spieler. Im Jahr 2006 steigt die Zahl weiter auf 129 Jugendliche an. Diese positive Entwicklung ist sicher auch der Jugendförderung des TC Rot-Weiß Dinslaken zuzuschreiben. So wird seit 2002 Matchtraining sowie ein speziell für den Tennissport ausgearbeitetes Zirkeltraining angeboten. Alle neun Jugendmannschaften können im Jahr sogar den Klassenerhalt oder einen Aufstieg verbuchen.
Zur gleichen Zeit eröffnet Peter Szöke seine Tennisschule und bekommt dafür die Plätze 10-12 zur Verfügung gestellt.

Seinem gezielten Training ist es zu verdanken, dass der Erfolg der zehn Jugendmannschaften
auch im Folgejahr wieder bestätigt wird und der positive Trend der Tennisjugend weitergeht. 2007 besteht sein Sohn Viktor Szöke seine Tennislehrerprüfung und erreicht damit die zweithöchste
anerkannte Trainerlizenz in Europa. Der Tennisverein gratuliert dazu ganz herzlich. Unserem Jugendsport im Tennisclub schauen wir auch deshalb weiterhin nur positiv entgegen.

Neues elektronisches Buchungssystem und Platzaufbereitung
Mit dem neu eingeführten elektronischen Buchungssystem für die Tennishalle hat sich der Verein im Jahr 2013 auch wirtschaftlich und organisatorisch positiv weiterentwickelt. Neben der Anschaffung eines zweiten Defibrillators wird auch der im Jahr 2015 entstandenen Instandhaltungsstau aufgelöst. Um die Anlage wieder hervorragend zu präsentieren, werden erstmalig drei Plätze von einer externen Firma aufbereitet. Die Entscheidung zur Platzaufbereitung soll in Zukunft sorgfältig getroffen werden.

Von alten Traditionen und neuem Clubleben
Auch dem Clubleben des TC-Rot-Weiß wird in den Jahren 2004 bis 2016 neues Leben eingehaucht. Während im Jahr 2004 der FireTec Cup bereits zum dritten Mal ausgespielt und von einer clubeigenen Mannschaft gewonnen wird, findet im Jahr 2006 erstmalig das Osterfeuer auf der Anlage statt. Eine
rundum gelungene Veranstaltung, die sich in den folgenden Jahren als fester Bestandteil des Clublebens neben Vereinsmeisterschaften, Karnevals- und Schleifchenturnier sowie Sommerfest, Weihnachtsumtrunk und der Nikolausfeier etabliert. Eine positive Veränderung bringt auch die Neubesetzung der Gastronomie durch das Ehepaar Christin und Stefan Metzkow im Jahr 2006.
Im Jahr 2007 wird das Beachvolleyballfeld vor der Halle mit viel Eigenleistung fertiggestellt. Darüber hinaus entwickelt sich die Clubfreundschaft mit der italienischen Mannschaft aus Vittorio Veneto weiter. Seit 2003 wird nun jedes Jahr abwechselnd ein Turnier ausgespielt, bei dem ein Wanderpokal seine Runde macht.

Nach einer Teil-Renovierung des Sommerhauses kann der TC Rot-Weiß im Jahr 2008 Frau Sonja Endres und Herr Andreas Riedermeier als Wirtepaar begrüßen. Zum schönen und gemütlichen Clubleben
tragen auch die neu gewonnenen Clubwirte Birgit Pauly und Hermann Brockmann bei, die im Juli 2009 das Restaurant eröffnen. Rückwirkend wollen wir uns mit dem schönen Zitat vom ehemaligen
ersten Vorsitzenden Klaus Lange: „Wir sind nun wirklich einer der schönsten Biergärten in Dinslaken, wenn nicht sogar der Schönste“ bei den Clubwirten bedanken, die auf der Sommerterrasse ein neues
Ambiente geschaffen und unseren Verein so sehr bereichert haben. Nach langjähriger Abstinenz wird im Jahr 2010 auch endlich wieder eine Vereinsmeisterschaft mit zufriedenstellender Resonanz ausgetragen.

Das neu installierte Festkomitee soll dem Vereinsleben in der kommenden Zeit noch mal einen Schub geben und Feste und Veranstaltungen attraktiver gestalten. Außerdem werden in Zukunft neue  Veranstaltungen geplant und etabliert.

Große Veränderungen im Vorstand und im Verein
Das Jahr 2006 bringt im Bereich des Vorstands eine große Veränderung. Dieter Wolter legt nach 25-jähriger hervorragender Amtszeit seine Tätigkeit nieder und Klaus Lange übernimmt nach vorheriger Wahl das Amt des 1. Vorsitzenden. Dieter Wolter wird vom Verein zum Ehrenvorsitzenden ernannt und
bekommt die goldene Ehrennadel des TVN verliehen. An dieser Stelle sei ihm für sein Tun und Einsatz im Verein über all die Jahre herzlich gedankt. Da auch der 2. Vorsitzende, Klaus Haverkämper, sich nicht mehr zur Wahl aufstellen lässt, wird Prof. Dr. Erlemann als 2. Vorsitzender im Amt bestätigt.

Im Jahr 2011 werden erstmals seit 25 Jahren die Beiträge erhöht und angepasst. Im Folgejahr wird auch eine neue Jugendwartin gewählt. Gaby Nolte ist mit viel Engagement bei der Sache und ein Gewinn für den Verein. Eine weitere Entscheidung hat positive Auswirkungen für den Verein. Im Jahr 2013 werden keine Medenmannschaften mehr gemeldet, in denen Spieler vertreten sind, die nicht Mitglied im Verein sind. Durch den plötzlichen Tod des ersten Vorsitzenden Klaus Lange stehen im Jahr 2014
für eine lange Zeit die Vereinsuhren still. In der Zwischenzeit übernimmt Detlef Werner selbstverständlich alle Verpflichtungen und leitet den Verein im Sinne der Vereinsmitglieder und von Klaus Lange weiter.

Erst im Jahr 2o16 wird nach langer Vorbereitungszeit und guten Überlegungen ein neuer Vereinsvorstand gewählt. Die Wahl des ersten Vorsitzenden nimmt Frank de Lede an und kümmert sich nun um die Belange des Vereins. Tatkräftig unterstützt wird er von Anja Fortkort, die die Position der zweiten Vorsitzenden einnimmt. Die Geschäftsführung bleibt in den bewährten Händen von Detlef Werner, der von unserem neu gewählten zweiten Geschäftsführer Markus Giesen unterstützt wird. Der neu etablierte Sportausschuss unterstützt den Sportwart Victor Szöke. Unser 1. Kassenwart Ernst Fendrich bekommt mit Dirk Rinaß Verstärkung und gleichzeitig einen Nachfolger, den er in Ruhe einarbeiten kann.

Die Neugestaltung der Medenspiele ab Sommer 2017 sorgt bei den Mannschaften zurzeit für einige Unruhe. Der Tennisbezirk 2 hat beschlossen, dass die Anzahl der Medenspiele in zwei Stufen ausgeweitet wird.

2o18 im Jahre des 90-jährigen Bestehens ist der Verein in allen Belangen gut aufgestellt. Die Finanzen bewegen sich trotz einiger Investitionen im grünen Bereich, die Mitgliederzahlen sind nicht nur stabil, sondern steigend, die Medenmannschaften sind breit aufgestellt und die Jugendarbeit verzeichnet in Zusammenarbeit mit der Tennisschule Szöke weiter eine positive Entwicklung.

Das alles sind Voraussetzungen, die den Verein ohne große Sorgen in die Zukunft blicken lassen.

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