Unsere Vereins-Chronik – ein schönes Stück Geschichte

Chronik der Jahre 1968 – 1978

Nach dem Umzug vom „Taunus“ den Rotbach abwärts zum heutigen Standort hatten sich ein bescheidener Spiel- und gesellschaftlicher Betrieb entwickelt. Nach einem Sommer Medenspiele stets auf des Gegners Platzanlage stehen nunmehr die Plätze eins bis drei zur Verfügung, Treffpunkt außerhalb des Spielbetriebes ist der „Umkleideturm“. Geduscht wird unten in der heutigen Herrenumkleide, der „Aprés-Tennis“ steigt in der 1. Etage. Franz Pieper in der Doppelfunktion als Platzwart und Wirt kredenzt Flaschenbier aus dem Kühlschrank. Man zählt 205 Mitglieder, davon 58 Jugendliche. Die Beiträge belaufen sich auf zehn bzw. drei Mark. Mit dem Fest 1968 zum 40-jährigen Vereinsbestehen unter dem Vorsitz von Bodo Tellini und dem Jugendwart Heinz Selbach geht es aufwärts. Die 1. Herren schaffen Sprung in die Kreismeisterklasse, was der heutigen 2. Verbandsliga entspricht. Finanzierungsprobleme lassen den Baubeginn des Clubhauses erst 1969 zu, ehe im Mai des folgenden Jahres der Vorsitzende Dr. Hans Egon Meier die offizielle Einweihung vornehmen kann. Die Damen erreichen ebenfalls die Kreismeisterklasse. Die Anlage ist inzwischen auf fünf Plätze angewachsen. In der Saison 1971 werden Stadtmannschaften gebildet: Damen unter Rot-Weiß, Herren unter DTG und Senioren unter VfB Lohberg.

1973 können die Plätze sechs bis neun eingeweiht werden. Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf 367 angewachsen. Die Damen erreichen die Verbandsliga, Klaus Klinkner sichert sich den 15. Clubmeistertitel. In enger Nachbarschaft zu unserer Anlage kann trotz größter finanzieller Probleme in der neuen Tennishalle der Spielbetrieb aufgenommen werden. Im Jahre 1974 trägt Hermann Hingmann seit nunmehr 25 Jahren die Verantwortung für die Kassengeschäfte. Seitens unseres Nachbarvereins DTG Blau-Weiß wird trotz großen Erfolges die Stadtmannschaft aufgelöst. Im Jahr darauf schaffen sowohl Damen als auch Herren den Aufstieg in die Verbandsliga.

Überaus ereignisreich war das Jahr 1977. Die Herren erreichen die Oberliga, im Juni richten wir die Großen Poensgen-Spiele mit den Verbänden Bayern, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz-Saar und Niederrhein aus. Bei der Jahreshauptversammlung stellt der Vorsitzende Dr. Hans Egon Meier sein Amt zur Verfügung, Friedrich Wilhelm Giesen erhält das Vertrauen. Unter ihm wird der Ausbau der Platzanlage abgeschlossen: Plätze 10 bis 12, Garagen, Parkplatz. Die Herren halten sich in der Oberliga, die Damen erreichen erneut die Verbandsliga. Somit haben wir allen Grund, das 50. Jubiläum gebührend in der Dinslakener Stadthalle zu feiern. Bei 140 Jugendlichen hat der TC Rot-Weiß 582 Mitglieder, die monatlichen Beiträge belaufen sich auf 20 bzw. 10 Mark.

 

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